Montag, 15. Dezember 2025

Dating 2026: 5 Tipps für solche, die es noch wagen

Für Frauen geht der Trend heute klar in die Richtung "4B". Die Vogue hat jüngst einen Artikel publiziert, der es als uncool darstellte, wenn frau heutzutage überhaupt noch einen "Boyfriend" hat. Wann lohnt sich eine heterogene Beziehung für eine Frau überhaupt noch heutzutage? Meiner Meinung nach lohnt sich das höchstens, wenn wir Frauen von Beginn weg vermeiden, ausgenutzt zu werden, und leider bedeutet das bei den meisten Männern konsequente, kontinuierliche Abgrenzung. Wie funktioniert's? Meine fünf Tipps.

1.) Getrennte Haushalte pflegen.

Viele Männer sind Muttersöhnchens, die nie ein Interesse dafür entwickelt haben, ihren Haushalt selbst richtig zu führen. Stattdessen möchten sie am liebsten sofort mit einer Freundin zusammen ziehen, um dann ihr die Rolle der Ersatzmutter zu "geben". Daher: Nein. Wir ziehen nicht zusammen, sondern besuchen uns gegenseitig. Wir ziehen auch nicht "heimlich" oder "halb" beim andern ein, indem wir Zeug dort lagern oder gar die Wäsche da lassen zum waschen. Just not. Wir kümmern uns übrigens auch nicht plötzlich um seine Termine oder Garderobe. Hat er vorher selber gekonnt, kann er auch in Zukunft selber.

2.) Deins ist deins und meins ist meins.

Männern ist es heute ja so wichtig, 50-50 zu gehen, sei es bei der Restaurantrechnung oder bei Reisen. Da sie oft nur einen Bruchteil des Aufwands für ihre Erscheinung haben, wie Frauen, würde ich durchsetzen, dass er das irgendwo kompensiert, z.B. eben gerade bei auswärts essen, Blumen für mich, Geschenken, Weekend-Trips. Wichtig ist so oder so, dass man nicht nur getrennte Haushalte behält, um männlich-parasitären Tendenzen vorzubeugen, sondern auch jeder sein eigenes Auto, seinen eigenen Job und seinen eigenen Freundeskreis weiter behält. Ich würde empfehlen, nicht zu stark zu "mischen", sonst wird's mühsam, spätestens bei der Trennung.

Das gilt übrigens insbesondere auch für eure Familien. Er soll die Geschenke für seine Eltern selbst besorgen, ebenso du für deine.

3.) Freiheiten lassen, Eigenständigkeit respektieren

Männer haben erfahrungsgemäss leider oft die Tendenz, die Freiheiten ihrer Partnerinnen einzuschränken, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht so aussieht: MUSS sie weiterhin am Wochenende ins Gym? Ja. Wenn sie das die letzten Jahre vor dir so gehandhabt hat, dann darf und soll sie das auch weiterhin. MUSS sie ihr anderes Hobby pflegen, obwohl es "so viel Zeit" in Anspruch nimmt? MUSS denn diese teure Weiterbildung sein? Wenn ein Typ anfängt, an den Bereichen deines Lebens herumzunörgeln, die dir wichtig sind, renn lieber gleich, denn dann wird er dich kleiner machen, nicht grösser.

4.) Den Nutzen der Beziehung fördern und einfordern

Eine Beziehung ist da, um sich gegenseitig das Leben zu verschönern und zu erleichtern. GEGENSEITIG. Darum regelmässig prüfen: Hilft man sich gegenseitig in Bereichen, wo man sonst alleine werkeln müsste? Lernt ihr voneinander? Verstärkt ihr gegenseitig gute Gewohnheiten, statt schlechte einzuführen? Ist der Nutzen ausgeglichen oder ist es meistens / immer nur eine, die dem andern hift? Wenn es kippt, müssen sofort Gegenmassnahmen getroffen werden, denn je länger ein Zustand anhält, desto schwieriger wird es, ihn zu ändern. Die Folge ist oft Groll, der die Beziehung zu einer Belastung macht, bis sie schlussendlich (viel zu spät) doch endet. Im Zweifelsfall ist es völlig in Ordnung, einmal für ein paar Monate eine Beziehungspause einzulegen, um sich selber wieder zu finden und die Situation zu reevaluieren. Danach kann man zusammen besprechen, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Regeln man es ggf. nochmal probieren möchte. Auch hier hilft es ENORM, wenn man getrennte Haushalte behalten hat! No Drama, just a Break!

5.) Frag dich ab und zu: Wäre er vielleicht ein besserer Freund als mein Partner?

Viele Beziehungen werden über die Zeit langweilige Zweckgemeinschaften, die nicht viel bringen. Wohnt man nicht zusammen, hinterfragt man den Aufwand, den man hat, um die Beziehung aktiv zu pflegen, noch eher einmal, als wenn man zusammen wohnt. Eine Beziehung muss sich nicht nur bequem anfühlen, sondern wirklich gut. Sicher. Geborgen. Unterstützend. Man muss mit dem Partner über die Dinge reden können, die einen beschäftigen. Meiner Meinung nach lohnt es sich, ab und zu zu prüfen, ob man mit einem "besten Freund" nicht besser bedient wäre, als mit derselben Person als "Partner". Think about it.




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