Sonntag, 11. März 2018

Tapezieren - DIY Projekt für Anfängerinnen

Kaum jemand rührt die Wände seiner Mietwohnung an. Meistens aus falschem Geiz, Bequemlichkeit oder mangelnder Kreativität. Mit Tapeten - genauer mit Wandbildern - kann man heute aber wahnsinnig einfach und effektvoll Farbe ins Zuhause zu bringen!



Vier Gründe, wieso du es einfach mal ausprobieren solltest:
  1. Weil es einfach saugut aussieht!!! Schau dir die Möbelkataloge an. Sieht man da auf einem EINZIGEN FOTO weisse Wände? Eben!
     
  2. Weil es viel günstiger ist, als du jemals gedacht hättest.
      
  3. Weil es viel einfacher ist, als du bis jetzt gedacht hast! Und es macht Spass!
     
  4. Weil sich gerade Tapete extrem einfach wieder entfernen lässt.

Tapete oder Farbe?

  • Farbe eignet sich überall dort, wo du eine einheitliche Fläche möchtest. 
  • Will man eine Wand streichen, muss man alles abdecken - Decke, Fenster, Möbel, Böden - beim Tapezieren nicht.
  • Tapeten eignen sich für überall, wo ein Muster oder Wandbild etwas Pepp hinein bringen soll.
  • Streichen kann man unebene Flächen wie runde Kamine etc. Tapeten kann man nur auf ebenen, geraden Flächen verarbeiten.
  • Dunkle Wände muss man später mehrmals weiss streichen, damit es richtig deckt. Dunkle Tapeten lassen sich genau so einfach entfernen, wie helle.
  • Es gibt Spezialtapeten, die wasserabweisend sind, auf die Kinder malen können, die magnetisch sind oder die vor Elektrosmog schützen.
  • Es gibt Spezialfarbe gegen Nikotinablagerungen.
Du siehst - es gibt für beides Pros und Kontras.

Ich habe kürzlich meine Liebe für Tapeten entdeckt. Der Grund: Es gibt jetzt online Shops, da kann man sich sein Wandbild selber gestalten. Man erhält dann exakt auf die zu tapezierende Wand abgemessene, bedruckte Vliestapeten per Post. Für wenig Geld (ich hab es mit üblichen Tapetenpreisen verglichen!) erhält man innerhalb einer Woche eine kompakte Rolle samt einem Päckchen Kleisterpulver. Den Rest erklär ich dir im Tutorial.

Online Tapete vs vom Baumarkt / von der Rolle

Natürlich kann man sich die Tapete auch im Baumarkt oder bei einem Tapetenladen in der Nähe holen, trotzdem würde ich das heute nicht mehr empfehlen. Hauptgrund: Kaufst du dir eine Meterware-Tapete, wiederholt sich das Muster ("Rapport") mindestens alle 45 bis 53cm. So breit ist nämlich die durchschnittliche Tapetenbahn. Ich finde solche Muster für ein Landhaus durchaus passend, ansonsten aber eher altmodisch. Beim Wandbild gibt es keinen erkennbaren Rapport, denn jede Tapete wird exakt auf deine Wandgrösse geplottet. Darum kannst du auch dein Lieblingsfoto auf eine Wand von 5 x 8m drucken lassen. Kannst du dir die Möglichkeiten vorstellen? :-)

Ich wollte Farbtupfer fürs Wohnzimmer und entschied mich für diese Tapete:




Und jetzt geht's los...

Tapeten-Tutorial

Was du brauchst



  • Etwa vier Stunden Tageslicht. Besser fünf.
  • Eine Leiter
  • Die Tapete (Rolle)
  • Gummibänder ("Gümmeli")
  • Eine Schere
  • Ein Pack Kleister
  • Einen Schwingbesen
  • Ein Rakel (das ist das Teil, mit dem man die Tapete glatt streicht), am besten mit weissem Gummi oder Filz (nicht wie meines mit schwarzem Gummi...)
  • Eine Farbrolle zum Auftragen des Kleisters
  • Einen Cutter (scharf)
  • Ein Gefäss mit Wasser
  • Ein (heller, nicht abfärbender) Schwamm
  • Ein Lot (ich hab ein Bleiband vom Vorhang genommen)
  • Saubere Lappen und Tücher (perfekt sind "Nuschelis")
  • Ein ziemlich grosses Gefäss zum Kleister anrühren (im Bild nicht zu sehen, ich dachte, die silbrige Schüssel würde reichen...)
  • Einen Farbeimer (im Bild schwarz)
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Maler-Kreppband (optional)

1. Rolle zuschneiden

Meine Tapete kam in einer einzigen Rolle und musste mit der Schere an den entsprechend markierten Stellen zerteilt werden.




Die einzelnen Bahnen rollte ich anschliessend mit der bedruckten Fläche nach innen wieder auf, fixierte sie mit einem Gummiband und legte sie in der richtigen Reihenfolge bereit.


3. Kleister anrühren


Für für die vier Liter Flüssigkeit braucht man einen Eimer. Für meine Wand hätte es zwar auch ein Drittel der Menge getan. Nächstes Mal würde ich mit einem elektrischen Mixer mixen, denn ich hatte doch einige Klümpchen drin. Den Kleister muss man 15 Minuten quellen lassen. In der Zeit kümmert man sich am besten um die Wand.

4. Wand vorbereiten



Möbel, Teppiche und Vorhänge wegstellen. Die Wand sollte sauber und staubfrei sein. Wenn da Spinnweben oder dergleichen sind: Kurz mit dem Staubsauger drüber oder mit einer Bürste / Besen.

Die Sockelleisten mit dem Akkuschrauber lösen und irgendwo zwischenlagern, wo sie nicht im Weg sind.
Steckdosen-Abdeckungen sollten abgenommen und mit Malerkrepp verklebt werden, so kommt kein Kleister rein.


    


Mit dem Lot (aka Bleiband) zeichnete ich mir an der Wand mit Bleistift eine Linie. Daran richtete ich später die erste Bahn aus. So wird die Tapete / das Wandbild auch gerade, wenn die Decke / der Boden irgendwie schief sein sollten.

   


Nach 15 Minuten den Kleister nochmal rühren. Bei mir hatte es, wie man sieht, diese kleinen Bröckchen drin. Ich hab die nachher von Hand herausgeklaubt. War nicht so lustig.

5. Kleistern und Bahnen anbringen (=tapezieren)





Wie auch beim malen beginne ich immer mit dem Pinsel in den Ecken und Kanten und benutze die Rolle für die Flächen. Da Kleister farblos austrocknet, braucht man nichts abzukleben (Decke, Boden), jedoch empfiehlt es sich, Kleisterkleckse am Boden gleich mit einem feuchten Lappen weg zu wischen. Ist einfacher, als wenn er erstmal angetrocknet ist.



Man beginnt logischerweise mit der ersten Rolle (im Bild Nr. 1 von 10). Auf der Leiter hält man sie einfach an die Decke und lässt sie nach unten ausrollen. Dann an der Linie und / oder an der Wandkante / Deckenkante ausrichten. Die erste Bahn ist hierbei die wichtigste. Je genauer die erste Bahn hängt, desto gerader werden natürlich auch die andern.

Ich hatte damit überhaupt keine Probleme. Mein Haus scheint gerade gebaut worden zu sein. Da die Tapeten aus einer ziemlich stabilen Vliesfaser gemacht sind, liessen sie sich auch sehr einfach aufeinander ausrichten. Trotzdem brauchte ich pro Bahn ca. 10 Minuten - ausrichten, glattstreichen, mit Lappen allfälligen Kleister abwischen, mit dem Cutter oben abschneiden. Unten passte es perfekt.



Dort, wo die Bahnen aufeinander treffen, war bei mir jeweils der Kleister schon etwas eingetrocknet. Das korrigiert sich aber, wenn man den feuchten Schwamm ein paar Sekunden drauf drückt (sanft) und anschliessend mit dem Lappen antupft. Der Kleister zieht das Wasser dabei durch die Tapete auf, wird wieder klebrig und somit haftet die Tapete wieder an der Wand.


Ein wenig Feingefühl braucht es vor allem mit dem "Ausschneiden" der Steckdosen und (bei mir) Heizungsregler.


Man kann die Tapete nicht gerade aufhängen, wenn sie auf einem Schalter aufsteht. Ausschneiden kann man aber erst, wenn die Tapete halb an der Wand klebt. Jedenfalls verfährt man einfach so mit allen Bahnen. Die letzte wird etwas über den Rand der Wand abstehen. Mit einem Metall-Lineal oder (bei mir) einem Plastikrührstab und dem Cutter abschneiden:



Zuletzt noch die Bohrlöcher der Sockelleiste aufschneiden und die Sockelleiste wieder befestigen.




Fertisch!

Ich kann Tapeten also jedem Anfänger und jeder Anfängerin empfehlen. Viel Spass mit der neuen Wand! :)













Freitag, 2. Februar 2018

Typen, von denen du dich fernhalten solltest

Je älter frau wird, desto schneller erkennt sie, was für ein Typus Mensch einem gegenüber steht. Als ich jünger war, dachte ich, alle wären nett, hilfsbereit und selbstlos. Wurde ich Zeugin des Gegenteils, ging ich von einer Ausnahme aus. Heute bin ich realistischer, weil erfahrener, manchmal vielleicht auch etwas zynisch. Als halte dich fern von diesen Typen:

Abgebrühter (m)


Diesem Mann möchte man am liebsten nie begegnen, denn er ist auf den ersten, zweiten, dritten Blick und Schwatz wahnsinnig charmant und interessant. Macht frau jedoch den Fehler, die FAKTEN nicht zu prüfen, passiert folgendes, und zwar in dieser Reihenfolge und oft in Wiederholung: Sie wird  belogen, ausgenutzt und hintergangen. Je länger man mit dem Abgebrühten verbandelt ist, desto schwerer wird es, sich emotional von ihm zu lösen. Er ist nämlich ein Routinier. Oft ist er verheiratet oder geschieden. Er ging und geht aus Prinzip fremd, weil er es halt einfach KANN. Die Frauen in seinem Leben können dafür was anderes sehr gut: Die Realität ausblenden. Verdrängen.
Wenn du also einen Typen triffst (er kann 28 oder 48 sein, spielt keine Rolle!), dann prüf immer erst, ob er noch eine Partnerin hat und wenn (angeblich) nicht, was seine Exfreundin über ihn sagt. Lohnt sich eigentlich immer. Echt.

Neiderin / Intrigantin (w)


Auch dieser Person willst du nicht begegnen, aber wie bei allen anderen wird es sich nicht vermeiden lassen. Selbst wenn du gerade eine üble Scheidung hinter dir hast, zwanzig Kilo Übergewicht, dein Teenagerkind nicht mit dir spricht / zu Papa gezogen ist und man bei dir einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert hat: Sie findet immer noch was, für das sie dich beneidet. Und dann macht sie dich nieder. Perfide: Sie merkt es oft selber nicht, ja hält sich für eine liebe Person, die anderen hilft. Sie hat Probleme. Schlimmere als deine (ein kleiner Trost). Beruflich steckt sie meist in der Sackgasse, ein Privatleben hat sie eigentlich auch nicht (= keine Freunde). Geh ihr aus dem Weg. Wenn du sie doch antriffst, erzähle ihr (unter Tränen!!) wie schlecht es dir geht (erfinde sonst irgendwas, Geldprobleme oder so, dann pumpt dich niemand mehr an...). Mach sie ja nie runter und meide alle Arten der Zusammenarbeit.


Leistungsverweigerer (m/w)


Erkennst du daran, dass sie sich grundsätzlich immer vor neuen Aufgaben drücken: "Hab zu viel zu tun" oder "Das kann ich nicht" oder "Dafür ist jemand anders zuständig". Selbst wenn sein / ihr Chef dich mit der Aufgabe zu ihm / ihr geschickt hat, werden Leistungsverweigerer dich austricksen, bis du die Arbeit selber machst. Wie? Sie stellen sich dumm. So richtig. Zunächst weden sie sich alles gaaaanz genau und im Detail erklären lassen. Dann zwei, drei Tage warten (oder länger - man hat ja sooo viel zu tun), dann wieder zu dir kommen und so tun, als hätte man deine Erklärungen vergessen oder verstehe es immer noch nicht. Sogar beim simpelsten aller simplen Aufgaben (Tabelle erstellen oder so). Ich hasse Leistungsverweigerer. Sie gehören gefeuert. Unterm Strich verschwendest du nur deine Zeit mit diesen Leuten, denn bis du ihnen (dreimal) erklärt hast, was sie für dich machen sollen, hast du es längst (und besser) selbst erledigt. Leistungsverweigerer findest du übrigens immer direkt bei den beschissensten Chefs (die sie eingestellt und noch nicht gefeuert haben). Immerhin: In Kaderpositionen schaffen sie es zum Glück nie.


Micromanager (m/w)



Wie in meinem Post zum Thema Micromanager aka Kontrollfreaks (ich hatte das Vergnügen, leider) beschrieben, kannst du bei so einem eigentlich nur das Handtuch werfen. Weil - faktisch werden die sich eh nie ändern. Wenn du ganz grosses Pech hast und so ein richtig ausgebufften Micromanager-Persönchen hast, dann wird sich arbeiten anfühlen, wie im Schlamm zu waten. Und dabei Dreck zu fressen. Micromanager unterstehen ihrerseits auch miserablen Chefs, denn diesen ist es entweder noch nicht aufgefallen, dass der Micromanager nichts taugt, oder sie sind selber Micromanager. Oder sie haben die Eier nicht, den Micromanager zu feuern. Weil eigentlich kann ein Micromanager gar nicht rentabel arbeiten. Geht nicht. Ist immer ein Verlustgeschäft für die Unternehmung. Wenn du also einen Micromanager-Arsch von Chef / Chefin hast, fang an, einen neuen Job zu suchen. Sofort.


Sozialfall (m/w)

Umgebe dich mit erfolgreichen Leuten, dann wirst auch du erfolgreich sein. Umgibst du dich mit Verlierern, wirst auch du zum Verlierer. Das hat etwas mit Gruppendynamik zu tun. Wer nämlich den Vergleich mit erfolgreiche(re)n Leuten nicht scheut, wird inspiriert von ihnen, ja lernt vielleicht was dazu und nicht selten ergeben sich Opportunitäten (Jobs, Geschäftspartnerschaften, Projekte). Begibst du dich jedoch in eine Gruppe von sich selber bemitleidenden, immer jammernden Sozialfällen, karrieretechnisch Gestrandeten oder gesundheitlichen Wracks wirst du dich (auch unbewusst) mit ihnen vergleichen und zum logischen aber leider kontraproduktiven Schluss kommen: "Verglichen mit denen hab ich's ja voll gepackt." Jep. Ehrgeiz klingt anders.

Jammerlappen / Nörgler


Diese Leute trifft man oft und selbst in Kaderpositionen. Im letzteren Fall sind sie bereits fünfzehn, zwanzig Jahre im Betrieb, was ihren Aufstieg erklärt; Sitzleder zahlt sich halt immer noch aus. CEOs werden sie zwar nie, denn dafür denken sie zu negativ, aber sie vegetieren häufig in der Buchhaltung dahin (CFO, Abteilungsleiter, Gruppenleiter). Bei den Personalern gibt es auch Jammerlappen, aber die sind so professionell, sich nur ausserhalb des Büros auszulassen (z.B. beim Therapeuten). So leid sie einem tun können - es gibt nämlich gute Gründe, wieso sie so desillusioniert sind - halte dich von ihnen fern. Du willst nicht erfahren, was sie wissen, denn sonst ziehen sie deine Laune auch in den Keller. Echt. Manchmal ist "ignorance bliss".



Sexisten / Chauvinisten (m)


Ich weiss nicht, ob ich mich glücklich schätzen kann, anzahlmässig mehr Sexisten als Abgebrühte getroffen zu haben. Während die Abgebrühten zwar einen Totalschaden im persönlichen Liebesleben und lebenslanges Misstrauen allen Männern gegenüber verursachen können, zerstören Sexisten regelmässig die Karrieren vielversprechender Frauen. Selbst mit der #metoo Beweung ist es nämlich noch nicht so richtig salonfähig geworden, sexuelle Belästigung anzuprangern. Als Frau sollte man sich darum immer gut absichern (siehe mein Artikel) und sich trotzdem auf den Verlust des Jobs einstellen. In den Teppichetagen wirft nämlich selten ein Chauvi den andern wegen "irgendeiner Tussi" raus. Es gibt zwar noch eine andere Art, mit Sexisten und Chauvis um zu gehen, aber die belastet das Karma.


Das Sexmanko (m)


Er hat keinen, also spricht er dauernd darüber. 

Das wandelnde Sexmanko - in 99.9% der Fälle männlich - merkt leider nicht, dass er nervt. Ist er sehr ignorant, merkt er nicht mal, dass er die Grenze zur sexuellen Belästigung überschreitet. Leider nerven schon die harmlosen Sexmankos, die zwar nicht andauernd von Sex reden, aber dich anstarren (nicht nur in der Sauna), deine Nähe / deinen Anblick suchen oder - die dreisten - sich beim Lunch zu dir setzen und dir dann erzählen, wie wenig  in ihrer Ehe "läuft". Ähm, ja. Und wieso erzählst du mir das g.e.n.a.u.? An sich ist mir der mit dem Sexmanko lieber, als der Abgebrühte, aber ich will eigentlich von beiden nichts sehen. Wenn du dem Sexmankomann einen Gefallen erweisen willst, versichere ihm, dass nichts schlimmes am Puff-Besuch dran ist.


Die Knausrigen (m/w)


Ähnlich wie Sexmanko einfach Geldmanko: Sie verderben denen, die Geld haben (oder es auf jeden Fall gern ausgeben) die ganze Freude. Immer sind sie am schmörzeln, am rechnen am Schnäppchen jagen. Interessanterweise erzählen diese Leute NIE wenn sie für etwas einmal VIEL Zaster haben liegen lassen (ausnahmsweise) sondern immer nur, wo sie wie etwas gespart haben. Ich finde es total okay, wenn jemand sparsam ist. Ich finde es auch toll, wenn Leute, die knapp bei Kasse sind, sich untereinander Tipps geben, wie sie am besten sparen können. Am liebsten hätte ich einfach, sie würden mich damit verschonen.


Die hyper Lauten (m/w)


Wenn Kinder miteinander spielen, tun einem schnell mal die Ohren weh - so laut sind sie. Flüstern können sie (noch) nicht, schreien ist auch viel lustiger. Bei Erwachsenen habe ich persönlich aber echt mühe mit denen, die den anderen ins Wort fallen und einfach mit Lautstärke die Konversation an sich reissen respektive so ihre Argumente rüber bringen wollen. Ich gebe zu, dass ich manchmal - vor allem wenn ich gesoffen hab - auch lauter werde, aber in einem nüchternen Gespräch hat es einfach nichts verloren. Ich akzeptiere schreien weder im Büro noch privat. Und wenn der Finger in die Nähe meines Gesichtes kommt, flipp ich wirklich aus.

Die ohne (Tisch-)manieren


Stört natürlich vor allem die, die selber welche haben. Mit offenem Mund kauen oder reden (und dabei sein Essen herumspucken), auf vollen Mund Wein oder sonstwas trinken und so das Essen herunterspülen - das sind dieselben Leute, die sich nach der Toilette die Hände nie waschen. Eklig. Will man einfach nicht um sich haben weder beim essen noch sonstwo.



...und last but not least...


Tom Cruise (m/w)


Und damit meine ich Leute, die einfach alles besser können, als wir. So "in your face". Auch wenn sie's nicht können (und sich den Fuss brechen), sie halten sich trotzdem für Übermenschen. Tom Cruises gehen ihren Mitmenschen so mega auf die Nerven, dass man sich fast nicht davon abhalten kann, sie zu erwürgen... wie man hier in diesem aktuellen Interview sehr gut sehen kann (man beachte das Gesicht von Henry Cavill - oder überhaupt allen andern auf der Couch):





Montag, 1. Januar 2018

Neujahrsvorsätze - welche sind gut?

Ende Dezember gibt es bei mir immer eine kleine Pflichtübung - der kritische Jahresrückblick und das setzen der Vorsätze fürs neue Jahr. Was man im Büro mit dem Jahresendgespräch macht, hat nämlich auch sonst seine Berechtigung. Dabei ist mir aufgefallen, dass manche Vorsätze sich besser eignen, als andere.

Melde dich öfter bei deinen Eltern


Es ist so - sie werden nicht ewig da sein. Und egal, wie beschäftigt du gerade mit deinem eigenen Leben bist, denke daran, dass sie ihres zu grossen Teilen für deines geopfert haben. Ruf doch einfach mal an, z.b. beim "im Stau stehen" oder statt zum zehnten Mal an einem Tag Twitter zu checken.

Lebe mehr im Moment


Dieser hat es tatsächlich nie auf meine Liste geschafft, bis jetzt. Denn erst seit ich ein Kind habe, weiss ich überhaupt, dass ich fast nie im Moment lebe. Meistens bin ich geistig bei den Dingen, die es noch zu erledigen gilt. Ein Kind hingegen lebt nur im hier und jetzt und kann ganz versonnen spielen. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen, denn sonst ist das Leben vorbei, ohne dass wir es genossen haben. Was machst du gerne, das dich total ablenkt? Kochen? Puzzles? Eine Wand streichen? Just do it! :)




Greif bewusst weniger zum Handy



Wann bist du das letzte mal in einem Restaurant gesessen oder an der Bushaltestelle gestanden und hast einfach mal die Welt betrachtet? Die Leute um dich? Die Natur? Dich vielleicht mit einer fremden Person unterhalten? Das Handy ist wie die Zigarette - eine Verlegenheitsgeste. Du kannst das besser.

Lerne, öfter Nein zu sagen


Wie in meinem Blog-Post zum Thema, empfehle ich jeder Frau, sich das Neinsagen anzueignen. Und zwar auch bei Kleinigkeiten - jemand ruft an, aber du bist gerade am Aufräumen? Jemand will mit dir ausgehen, aber du hast dir den Abend fix für Sport eingetragen? Sag nein.

Bring wieder mehr Romantik in deine Beziehung



Wo sind sie geblieben, die romantischen Gesten? Gerade bei Eltern gerät die Paarbeziehung schnell ins Hintertreffen, dabei ist es für Eltern umso wichtiger, sich Zeit für einander zu nehmen. Plant Ferien nur zu zweit (oder in einem Hotel mit Kinderbetreuung), ein Wellness-Weekend oder halt nur einen kindfreien Spa-Nachmittag. Aber auch kleine Gefallen wirken Wunder - kauf ihm seine Lieblingsschokolade oder eine neue Krawatte.


Nimm dir mindestens ein grösseres Ziel vor und arbeite kontinuierlich daran



Let's face it - die meisten Neujahrsvorsätze sind im Prinzip einfach zu erreichen. Deshalb setze ich mir persönlich immer mindestens ein grosses, das etwas kniffliger werden wird. Wenn ich es nicht schaffe, kommt es halt auf die Liste vom Jahr darauf. Wichtig ist aber, dass man sich selber immer wieder herausforder - gerade wenn man einen stupiden Job hat, der einen halt echt nicht an die Grenzen bringt. Zum Beispiel lerne Motorboot fahren, surfen, wakeboarden, tauchen oder alles über Wein. Oder erreiche einen Proficiency-Level in Englisch oder Französisch - Hauptsache, du merkst wieder, wie verdammt gut du bist! ;-)

Alles Gute fürs 2018!



Montag, 11. Dezember 2017

Heimwerkern für Anfängerinnen - Du kannst das :-)

Wenn ich etwas nicht ernst nehmen kann, dann Frauen, die meinen, dass nur Männer Lampen an die Decke schrauben können. Oder ein Bett zusammen bauen. Meine Lieben, wir können Kinder gebären, also werden wir auch das bisschen DIY schaffen. Heute meine 10 Tipps für einen leichten Start ins Selbermachen.

1.) Habe die richtige Einstellung



Wie bei so vielem gilt auch hier: Wenn du nicht glaubst, dass du's kannst, dann wird's auch nichts. Die meisten Do-it-yourself (DIY) Projekte schafft man allein, viel mehr noch mit einer Freundin. Und es macht echt Spass, zu sehen, was man mit Fleiss und Geduld hingekriegt hat!

2.) Schaff dir das richtige richtige Werkzeug an


Für absolute Anfängerinnen empfehle ich, gleich einen gefüllten Werkzeugkoffer im Baumarkt zu kaufen. Wer schon seinen Satz an Schraubenziehern, Hämmern, etc. hat, geht zu Nr. 3.
Zum Werkzeug sollte neben einem Set Schraubenziehern und Zangen auch eine Wasserwaage, ein 5m-Massband, ein Hammer, ein Set Inbus-Schlüssel, ein Lot und ein (Teppich-)Cutter gehören.
Tipp: Wird dein Werkzeugkoffer zu klein für deine Sammlung, kauf dir einen grösseren. Ja, die gibt es auch leer.




3.) Kaufe einen Akkuschrauber

Bosch IXO
Nichts ist öder, als ein Möbel von Hand zusammen zu schrauben. Schneller und viiiiiel einfacher geht es z.B. mit der Bosch IXO. Der ergonomische Akkuschrauber ist schön leicht und kommt schon mit den wichtigsten "Bits" (magnetische Einsätze z.b. für Kreuzschrauben).
Tipp: Wenn das "Bit" nach einer Weile des arbeitens immer wieder durchdreht, statt die Schraube einzudrehen, lade den Akku neu auf und / oder verwende ein grösseres Bit-Kaliber.





4.) Kaufe eine starke Schlagbohrmaschine



Mit einer solchen kannst du auch mühelos in harten Beton bohren. Jedenfalls lohnt es sich, nicht das allerbilligste Modell zu kaufen. Ich hab die Bosch Professional GSB 21-2 zweigang Schlagbohrmaschine. Sie kostet weniger als 250.- und wird mit zwei Händen geführt. Das bedeutet, frau bringt mehr Kraft und Präzision hin, auch wenn ihr männchens Muskelkraft fehlt.

Bosch Professional GSB 21-2

Tipp: Um ein Loch zu bohren, muss sowohl die Drehrichtung stimmen als auch der (Schlag-)Bohrmodus gewählt sein. Ja, es spielt eine Rolle.
Tipp 2: Um normale Schrauben in Möbel einzuschrauben, verwende den Akkuschrauber. Ist leichter und handlicher.
Tipp 3: Wenn du Löcher in die Decke bohrst, kauf dir eine Schutzbrille gegen Staub in den Augen (3M hat gute).
Tipp 4: Ein Gehörschutz schadet auch nicht (hast du vielleicht noch vom letzten Konzert...)


JETZT bist du bereits so gut ausgerüstet, dass Du praktisch alle Möbel (schnell) zusammen bauen, Bilder und Lampen gerade aufhängen und Teppiche zuschneiden oder eine Wand tapezieren kannst. Unter vielem anderem!


5.) Finde den Sicherungskasten und schalte IMMER den Strom aus, bevor Du mit Kabeln und Steckern hantierst.


Mag sein, dass der Profi-Elektriker weniger vorsichtig ist, der weiss ja, was er tut, aber Anfängerinnen sollten Lampen immer bei Tageslicht anschliessen und immer den Hauptstrom abknipsen.









6.) Was die drei Kabel an der Decke bedeuten


Aus der Decke moderner Bauten hängen meist drei Farben - Blau (Neutralleiter), Schwarz (Phasenleiter) und Gelbgrün (Erdung / Schutzleiter). Wenn frau Glück hat, entsprechen diese drei Farben denen der aufzuhängenden Lampe. Dann einfach zusammen bringen, was farblich zusammen passt.

Andere Kabel als die? Kein Problem:
  • Das Gelbgrüne Kabel kann fehlen (macht nichts).
  • Bei alten Bauten kann ein gelb-rotes Kabel anstelle eines gelb-grünen auftauchen (Erdung).
  • Es kann ein rotes, braunes oder weisses Kabel da sein, dafür kein schwarzes (Phase). In diesem Falle das rote, braune oder weisse Kabel mit dem schwarzen an der Lampe verbinden.
  • Es kann ein (ganz) gelbes Kabel statt eines blauen vorhanden sein. Wenn das blaue Kabel also fehlt, aber ein kanariengelbes da ist, dann verwende dieses als Neutralleiter (vernetze das gelbe aus der Wand mit dem blauen an der Lampe).
Und dann stellst du einfach den Strom wieder an, und schaust, ob die Lampe leuchtet. Das schlimmste, was passieren kann, ist ein Kurzschluss. Dann hast du halt etwas falsch zusammengesteckt.



7.) Dein allerbester Freund ist YouTube


Die Gebrauchsanleitung einer Bosch Bohrmaschine ist definitiv nicht für Anfängerinnen geschrieben. Man setzt voraus, dass frau etwas unter "Bohrfutter" und dergleichen versteht. Tun wir nicht. Interessiert uns nicht. Wir wollen nicht unseren Schwiegervater mit Fachjargon beeindrucken, sondern ein verdammtes Loch bohren.

Darum: Am einfachsten auf YouTube nach der Fragestellung suchen und sich die Lösung zeigen lassen. Bisschen wie Matrix wenn sie neue Skills in den Schädel laden. :) Einmal gesehen, schon gelernt.

8.) Dein zweitbester Freund ist der Kundenservice


Sei das der von Bosch, vom Baumarkt oder die online Community (wenn du so viel Geduld hast, auf eine Antwort zu warten). Wenn du irgendwo anstehst, kannst du im Zweifelsfall immer beim Hersteller oder beim Baumarkt nachfragen. Männer tun dies übrigens nie, weshalb es bei ihnen viel häufiger zu Unfällen kommt. 



9.) Mach Pausen


Auch etwas, das Männer nie tun. Und es ist auch bitzli frustrierend, unfertige Arbeit liegen zu lassen... aber manchmal kommen wir halt an die Grenze unserer Kräfte oder Geduld. Dann braucht es einfach eine Pause. Wenn du deine Arbeit länger liegen lässt (= über mehrere Stunden), sichere deinen Arbeitsplatz. Räume scharfes Zeug und schweres Material weg. Kinder sind in der Regel sehr neugierig und sehr schnell...
Du wirst sehen, mit einer Nacht Schlaf wirst du schon wieder viel besser vorwärts kommen, als genervt und erschöpft. :) Das Göttliche hat die Welt auch nicht in einem Tag erschaffen.







10.) Mach einen Kurs und / oder tritt einer zwanglosen Werkstatt bei

In vielen Schweizer Gemeinden gibt es öffentliche Werkstätten. Dort kann man mit anderen Handwerksbegeisterten sein Projekt umsetzen. Entweder gemeinsam oder einfach nebeneinander. Man tauscht sich aus, zeigt sich neue Tricks und lernt gehörig was dazu. Eine Mentalität übrigens, die ich in den Schrebergärten hierzulande aus irgendwelchen Gründen nie angetroffen habe... :-)

Viel Vergnügen! Du kannst das!!!


Dienstag, 14. November 2017

Zeig mir dein Auto, ich sag dir, wer du bist

Was dein Auto über dich aussagt. ;-)

Audi 

Sehr konservativer Fahrer, der sich gern einredet, eigentlich progressiv zu sein. Vorsprung durch Technik und so. Audi-Fahrer gehen gern in der Masse unter, weshalb fast jedes Audi-Modell gleich aussieht, wie das andere. Audi-Fahrer setzen kein Design-Statement, sondern profilieren sich höchstens über den stattlichen Preis, den sie bezahlt haben.


Will Smith mit Audi Designstudie in "I, Robot"

BMW

Definitiv cooler als Audi, aber (zumindest in der Schweiz) als Jugo-marke bekannt. Wer trotzdem BMW fährt (und nicht aus dem Balkan stammt), wählt vorzugsweise die neueren, schnittigen Designs mit dem gewissen "Etwas". BMW ist nicht als technischer Vorreiter bekannt. Diese Fahrer setzen auf Bewährtes. Die aus dem Balkan vertrauen ausserdem auf die Qualität deutscher Ingenieurskunst ab Kilometer 200'000.

Jason Statham im Film Transporter 2 mit seinem 8er BMW

Mercedes-Benz

Es gibt drei Arten von Merc-Fahrern:
Erstens - Tamile, die alte Mercedes mit über 200'000km kaufen, weil sie wissen, dieses Auto geht nie kaputt.
Zweitens - Wohlhabende, ältere Schweizer, die gegen den Lebensabend zeigen wollen, was sie haben. Operngänger und Flanellhosenträger. Auf keinen Fall soll ihr Auto ein Design-Statement setzen. Für sie kommt nach dem Mercedes der Rollator.
Drittens - Verkappte Porsche-, Maserati- oder Ferrari-Fahrer die ihren fehlenden Mut zum echten Statement mit einem Mercedes Sportwagen kompensieren.

Ben Afflecks (Batman) Mercedes Funcar in "Justice League" (jetzt im Kino)


Volvo und Toyota


Unaufgeregte Pragmatiker, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso schätzen, wie Qualität. Volvo und Toyota sind typische Mittelklasse-Autos, die von Leuten gekauft werden, die sich gerade noch einen Tick zu fein für einen Skoda oder Ford sind. Übrigens aus Marketingsicht interesssant: Obwohl Edward Cullen in Twilight einen Volvo fuhr, hat sich die Beliebtheit dieser Marke nicht verbessert!

Bella und Edward im Volvo XC60

Porsche

Teilweise junge Fahrer, häufig männlich aber zunehmends auch weiblich, mit grossem Ego und kleinem Selbstwertgefühl. Von ihrem ersten grossen Bonus kaufen sie sich den Sportwagen ihrer Jugendträume und sehen darin dann es bitzli doof aus. Vor allem, wenn sie Skifahren gehen.
Ältere (und alte...) Porschefahrer kümmert es hingegen tatsächlich nicht, was andere über sie denken. Sie fahren Porsche aus Überzeugung und weil das Fahren einfach Spass macht, setzen aber nach dem ersten Bandscheibenvorfall lieber auf einen Cayenne. Oder besitzen noch einen praktischeren Zweitwagen. Porsche-Fahrer erkennt man auch an ihren teuren Uhren und den lächerlichen farbigen Hosen.


Porsche als Opfer von Protesten in Paris

Jaguar, Range Rover, Bentley

Extravaganz trifft Eleganz. Diese Fahrer priorisieren das Design-Statement höher als die Wirtschaftlichkeit. Eigentlich wie die Porsche-Fahrer, nur weniger angestrengt. Ausserdem ist ihnen Komfort wichtig. Sie können von andern Autobesitzern schwer eingeschätzt werden, weil sie so selten sind. Mit dem Jaguar XE soll eine jüngere Käuferschicht gewonnen werden - ebenso erfolglos wie Volvo es mit Twilight versucht hat. Image ist eben alles.

Sherlock aka Benedict Cumberbatch im Jaguar XJ

Maserati & Ferrari

Kompromissloses Design-Statement und prätentiöse Sportlichkeit. Diesen Fahrern ist es egal, dass ihr Auto oft in die Garage muss, sei es wegen technischen Problemen oder Lackschäden (aufgrund von Vandalismus). Sie geniessen die Momente, in denen das Teil fährt, und ihnen alle andern hinterherschauen. Also dem Wagen. Diese Fahrer setzen ihr Auto auch kompromisslos zum Frauen-Abschleppen ein (was erstaunlich oft funktioniert). Übrigens: Die Sportlichkeit des Autos verhält sich umgekehrt proportional zu der des Fahrers. Hier besonders.

Erbin Tamara Ecclestone in "ihrem" Ferrari 599

Aston Martin

Die Steigerung des Porsche-Fahrers. Oft kaufen sich diese Männer (ich hab noch nie eine Frau getroffen, die einen besass) einen Aston Martin, bevor sie ihre Rückenprobleme dazu zwingen, auf einen gut gefederten Mercedes oder auf einen Range Rover mit erhöhter Sitzposition umzusteigen. Letzterer bietet auch eine gute Rundumsicht im Falle von Nackenproblemen. Der Aston Martin stellt das letzte Aufbäumen kurz vor der Kapitulatin vor dem eigenen Alter dar, kurz vor dem Prostataeingriff resepektive der Golfclubmitgliedschaft.

Sean Connery aka James Bond mit dem Aston Martin DB5

VW

Sympatische, bodenständige Fahrer, oft Familien oder Sportbegeisterte. Diese Leute definieren sich nicht über ihr Auto, sondern über das, was sie damit machen können. Sichere Werte und so. VW Fahrer haben am meisten Sex von allen.

"Herbie"

Tesla

Überwiegend Männer, die ihr ganzes durchschnittliches Gehalt für Designer-Wohnungen und Elektronik-Gadgets ausgeben. Die nie wählen und abstimmen gehen, denn Politik ist halt nicht so unterhaltsam, wie eine Drohne, Sonos oder eben der überteuerte Tesla. Am liebsten hören sich diese Fahrer über Technik labern, Tiefgründigkeit sucht man hier vergebens. Eine Schande, denn Teslas hätten idealistische, überzeugte Elektro-Fahrer mit Charakter und echten Werten verdient. Mir fällt lustigerweise auch kein Film ein, in dem ein Tesla vorgeführt wurde.


Skoda, Subaru, Kia, Ford

Uneitle Autobesitzer, denen die Pannenstatistik ihres Wagens über alles geht. Oder im Falle von Ford die Wirtschaftlichkeit. Die meisten Skodas werden für Aussendienstler angeschafft, Subarus für (Berg-)Bauern. Deswegen sehen wir diese hässlichen Autos auch so oft.

Mini, Fiat500

Vorwiegend von Frauen gefahren, aber auch von männlichen Yuppies. Minis und Fiat500 sind unpraktisch, worunter diese Frauen spätestens dann leiden, wenn sie Mütter werden. Schweren Herzens wechseln sie danach zu einem VW oder "Rest" Auto mit fünf Türen. Am liebsten mit hands-free Hecktüröffnung. ;-)

Fiat Luigi aus "Cars"

Der Rest (Citroen, Honda, Mitshubishi, Seat, Renault, Peugeot, Opel, Nissan, Mazda...)

Für Leute, die sich nichts besseres leisten können. Sie tun auch oft so, als wäre ihnen das egal, in Wirklichkeit würden sie aber gern zumindest einen VW fahren. Diese Fahrer stehen ganz generell an der Schwelle zum Carsharing / Mobility-Abo, Elektrovelo oder ÖV und gehören zusammen mit den Rentnern und Appenzell Innerrhodnern zur Gruppe der schlechtesten und gefährlichsten Strassenverkehrsteilnehmer.

Und was für einen Wagen fährst du?